Viele Frauen wissen genau, dass sie sich nicht mehr auf Männer einlassen wollen, die emotional nicht verfügbar sind. Sie verstehen, dass Bindung durch Distanz eine toxische Dynamik erschafft. Und
doch passiert es immer wieder: Der nächste Mann zieht sich ebenfalls zurück, gibt keine Klarheit, keine echte Präsenz.
Warum? Weil das eigentliche Muster nicht nur im Kopf sitzt, sondern tief im Körper.
Unser Nervensystem sucht nicht nach dem, was wir rational als „gut“ erkennen – sondern nach dem, was sich vertraut anfühlt. Wenn emotionale Unsicherheit oder das Warten auf Liebe ein bekanntes
Gefühl ist, dann erscheint es normal – während echte Nähe sich ungewohnt, vielleicht sogar unangenehm anfühlt.
Seine Unklarheit löst in ihr das Verlangen nach Bestätigung und Aufmerksamkeit aus, sodass sie sich immer stärker auf ihn konzentriert.
Paradoxerweise fühlt sich dieses Spiel der Ungewissheit für sie sogar sicher an – da sie, indem sie ihm die Schuld dafür geben kann, selbst eine emotionale Distanz aufrechterhält.
Die Lösung liegt also nicht darin, noch mehr über sich selbst nachzudenken oder sich noch mehr zu geben. Sondern darin, neue Erfahrungen von sicherer Nähe zu machen.
➡️ Räume zu betreten, in denen wir neue Bindungserfahrungen machen können.
➡️ Beziehungen (auch Freundschaften!) zu wählen, in denen wir uns sicher fühlen.
➡️ Im eigenen Körper zu verankern, dass Nähe nicht Kampf bedeuten.
➡️ Zu lernen, sich ehrlich mitzuteilen mit dem was wirklich in uns los ist
Erst wenn unser System eine neue Realität erlebt, wird sie zu einer echten Wahl. Dann fühlt sich ein präsenter Mann nicht mehr langweilig oder beängstigend an – sondern wie das, wonach wir uns
immer gesehnt haben.
Kennst du das? Hast du diesen Wandel schon erlebt oder bist du noch in der Dynamik von Distanz und Sehnsucht?
Teile gern deine Gedanken!
The Art of Femininity 💗
Kommentar schreiben